Diese über hundert Jahre alte Technik ist allgemein hinlänglich bekannt. Bereits im Jahr 1880 war man dank der von Alphonse Bertillon entwickelten Methode in der Lage, Wiederholungstäter zu identifizieren, ohne auf die Mittel der Brandmarkung oder Verstümmelung zurückgreifen zu müssen.
Nachdem der Brite Galton nachweisen konnte, dass die Linienführung der Handfläche bei jedem Menschen individuelle und lebenslang unveränderliche Merkmale aufweist, hat sich diese Methode als Identifikationsinstrument durchgesetzt.
Zur Identifizierung einer Person werden in der Regel 8 bis 17 übereinstimmende Merkmale benötigt. Aber oft genügen schon 12 Merkmale, um jemanden mit Sicherheit zu identifizieren.
Biometrische Systeme machen es möglich, den Schutz ihrer Anlagen (Zugangssicherung, Alarmanlagen, Lagerzugang, Kassenschubladen, feste und mobile PC-Anlagen, USB-Sticks usw.) um ein Vielfaches zu verstärken, ohne hierfür an den bestehenden Einrichtungen etwas zu verändern. |